Allem Anschein nach scheint die Wirtschaftskrise die Computerbranche vorerst nicht ganz so hart getroffen zu haben. Erfreuliche Zahlen aus dem PC-Grafikkartenbereich bescheinigen den Herstellern ein gutes drittes Quartal. Unter dem Strich konnten alle Hersteller zusammengefasst eine Steigerung der Absatzzahlen in Höhe von 21,2 Prozent verzeichnen, so die Analysten des Jon Peddie Rersearch (JPR) Instituts.

Grafikkarten - Trotz Krise: Markt wächst über 20 Prozent

alle Bilderstrecken
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/9Bild 27/351/35
Direct X 11 dürfte für einen weiteren Schub auf dem Markt sorgen.
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken

AMD konnte seine Verkäufe um insgesamt 30,2 Prozent steigern und zählt gemeinsam mit Intel, deren Absatz sich immerhin um 25,2 Prozent gestiegen ist, zu den Gewinnern. Anders erging es NVIDIA, auch wenn der die Gesamtzahl der abgesetzten Grafikkarten um 3,3 Prozent anstieg, sank der Marktanteil des Herstellers um vier auf insgesamt 27 Prozent. Intel dominiert den Markt mit rund 49,4 Prozent, während sich AMD mit 20,6 Prozent den dritten Platz sichert.

Die Initialzündung für die gestiegenen Verkäufe lieferte der Notebookmarkt. Die Wachstumsrate von rund 36 Prozent wurde durch die hohe Nachfrage bei dedizierten Grafikkarten verursacht. Gleichwohl stiegen die Notebookverkäufe mit integrierter Grafik um immerhin 27 Prozent. Das dritte Quartal könnte jedoch von den kommenden durchaus übertroffen werden, da mit der Einführung des neuen Windows 7 die PC-Verkäufe nochmals zunehmen werden.