War es bisher Gusto, dass NVIDIA seine Grafikchips samt Platinen im Bundle verkauft, scheinen die Kalifornier laut den Kollegen von X-bit labs im Zuge der Weltwirtschaftskrise nun Abstand von diesem Modell nehmen zu wollen - zumindest im High-End-Segment. In Zukunft sollen die Partner wieder mehr Eigenverantwortung bei der Entwicklung von Grafikkarten tragen.

NVIDIA erhofft sich von diesem Schritt mehr Innovationen und eine anziehende Nachfrage. Für ASUS, MSI und Co. hat die neue Regelung den Vorteil, dass sie sich stärker als früher von der Konkurrenz differenzieren können. Eine der ersten „Nicht-Referenz-Karten“ soll aus dem Hause Zotac kommen, die angeblich Hand an eine GeForce GTX 285 auf 55-nm-Basis gelegt haben sollen. Allerdings hat die „neue Strategie“ auch einen Hacken, denn dadurch, dass NVIDIA nicht mehr alles aus einer Hand liefert, fallen die Entwicklungskosten nun wieder ins Ressort der Partner.