Das Marktforschungsunternehmen Jon Peddie Research hat jetzt die Zahlen für die Entwicklung des Grafikkartensegments (inklusive integrierter Lösungen) im dritten Quartal 2010 vorgelegt. Demzufolge sind die Verkäufe insgesamt im Vergleich zum vorherigen Quartal leicht (um ein Prozent) zurückggegangen. Dabei konnte der Desktop-Markt zwar deutlich - und zwar um 8,4 Prozent - zulegen, der Rückgang im Notebook-Bereich hat das jedoch mehr als ausgeglichen. Hier spielt vermutlich auch schon die Umorientierung der Käufer auf Tablets eine gewisse Rolle.

Die stärksten Einbußen musste AMD hinnehmen, im Vergleich zum vorherigen Quartal wurden 11,4 Prozent weniger Einheiten verkauft, der Marktanteil sank um 2,7 Prozent auf 22,3 Prozent. Intel behauptet dank integrierter Grafiklösungen die traditionelle Marktführerschaft und konnte den Marktanteil sogar auf 55,6 Prozent ausbauen. Auch NVIDIA stand etwas besser da als im vorherigen Quartal, der Marktanteil der Kalifornier hat um 0,5 Prozent auf 21,2 Prozent zugelegt. Hier spielte sicher eine Rolle, dass das Unternehmen nach dem zähen Fermi-Start mit GeForce GTX 460 und GTS 450 wieder konkurrenzfähige Mainstream-Grafikkarten anbieten kann.

AMD erklärt den doch deutlichen Absatzrückgang mit schwächerer Nachfrage und OEMs, die ihre GPU-Lagerbestände reduzieren. Auch hätten Versorgungsengpässe einige Kunden zu NVIDIA wechseln lassen.

Grafikkarten - NVIDIA erkämpft Marktanteile von AMD zurück

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