Die aktuellen Grafikkarten von NVIDIA auf Basis der Kepler-Architektur sollten eigentlich bereits 2011 auf den Markt kommen, doch durch diverse Schwierigkeiten bei der Entwicklung und Produktion wurde die Veröffentlichung immer wieder nach hinten verschoben.

Wie nun die Kollegen von vr-zone.com herausgefunden haben wollen, sollen dadurch auch die nächsten 3D-Beschleuniger etwas später das Licht der Welt erblicken. Demnach soll die GeForce GTX 700 Baureihe frühstens im März 2013 erhältlich sein und dabei trotzdem nicht auf eine komplett neue Architektur setzen.

Denn bei dieser Serie soll lediglich der aktuelle Kepler-Chip verbessert werden und neben höheren Taktfrequenzen auch eine bessere Effizienz spendiert bekommen. NVIDIA hat sich wohl für den März 2013 entschieden, da bis dahin die Ausbeute der produzierten Chips im 28-Nanometer-Prozess deutlich gesteigert werden soll und dadurch auch mehr funktionierende Chips aus einem Wafer gewonnen werden können. Zudem sollte die Produktion bis dahin deutlich verbessert worden sein, um die höheren Taktfrequenzen der einzelnen Chips auch zu ermöglichen.

Des Weiteren soll die neue Architektur Maxwell erst in der ersten Jahreshälfte 2014 erscheinen. Mit Maxwell wird NVIDIA dann eine komplett neue Architektur einsetzen und zudem auch den Produktionsprozess nochmals verkleinern. Dieser soll dann bei 20 Nanometern liegen und damit nochmals 8 Nanometer unter den aktuellen Kepler-GPUs. Zudem soll NVIDIA dem Maxwell-Grafikprozessor auch einen integrierten ARM-Prozessor mit 64-Bit-Unterstützung spendieren, um den Funktionsumfang der 3D-Beschleuniger zu erweitern.