Vor sechs Jahren hatte die Grafikkartenbranche ein ähnliches Ergebnis wie heute. Schon lange florierte der Markt mit den GPUs nicht mehr so, wie er es im vergangenen Quartal getan hat. So konnte der Markt in diesem Quartal rund 111 Millionen GPUs absetzen, 22,5 Prozent mehr als im entsprechenden Vorjahresquartal. Zwar kann sich der Desktop-PC mit rund 60 Millionen verbauten Grafikkarten noch vor die Notebooks setzen, doch diese holen nach und nach auf.

So ergaben sich rund 44 Prozent der verkauften Kontingente durch Notebookverkäufe, d.h. 50 Millionen GPUs wurden dort verbaut - nur unwesentlich weniger als in stationären Computern. Durch die vielen integrierten Lösungen kann Intel weiterhin die Spitze der Verkaufscharts mit 56 Prozent (2. Quartal 2008: 57,1 Prozent) anführen, doch AMD/ATi holt auf.

Von 17,9 Prozent im 2. Quartal konnte sich der Hersteller auf 20,9 Prozent steigern. Darunter musste auch NVIDIA leiden und verlor 2,2 Prozentpunkte, liegt mit 21,8 Prozent jedoch immer noch vor dem direkten Konkurrenten - wenn auch nur knapp.