Des Einen Freud ist des Anderen Leid. So könnte man aktuell die Situation der NVIDIA- und AMD-Partner beschreiben. Während AMD seine Partner mit der Radeon HD 7970 erfreut und diese ab dem 9. Januar in den Handel bringt, wartet man bei NVIDIA noch immer auf ein Lebenszeichen von "Kepler".

Hier hat es in den letzten Wochen und Monaten kaum neue Informationen gegeben. Jüngsten Gerüchten zufolge soll es "Kepler" aber nächste Woche auf der CES zu sehen geben - allerdings nur hinter verschlossenen Türen und nur für ein ausgewähltes Publikum.

Schon bei der ersten "Fermi"-Generation hinkte NVIDIA zeitlich hinterher und enttäuschte mit einer Grafikkarte, die mit einer immensen Abwärme, einem hohen Stromverbrauch und einer unzumutbaren Lautstärke daherkam. Dieses Manko konnte die kalifornische Grafikschmiede erst mit der GeForce-500-Serie ausmerzen.

Nun steht man erneut unter Zugzwang. Um seinen Partnern etwas Zuversicht entgegenzubringen soll NVIDIA versprochen haben, dass man die "Southern Islands"-Konkurrenz leistungsmäßig ausstechen werde. Selbst wenn NVIDIA "Kepler" noch im ersten Quartal vom Stapel lassen würde, hätte AMD schonen einen größeren Vorsprung und könnte so potentielle NVIDIA-Kunden auf seine Seite ziehen.

Während der CES, die ab nächster Woche wieder einmal mehr nach Las Vegas lockt, erhoffen wir uns, genaueres zu erfahren.