Laut Bit-Tech.net sollen die beiden Grafikkartenhersteller NVIDIA und AMD sich schon seit langer Zeit mit Preisabsprachen die Gewinne gesichert haben. So soll es im Zeitraum von Anfang Dezember 2002 bis Anfang November 2007 zu illegalen Preisabsprachen gekommen sein, die dazu geführt haben, dass die Preise für Grafikchips konstant blieben oder bei Bedarf auch erhöht wurden.

Neue Produkteinführungen sollen ebenso koordiniert gewesen sein, um den Gewinn zu steigern. Rund 1,7 Millionen US-Dollar sollen die beiden Hersteller nun an Schadensersatz leisten, wobei jeder genau die Hälfte dieser Summe zahlen soll. Dieser soll Kunden zugute kommen, die ihre Grafikkarten über die amerikanischen Herstellerseiten bezogen haben.

Alle Kunden, die nicht direkt beim Hersteller gekauft haben, sollen davon nicht betroffen sein. Nur so kann es zu der relativ geringen Summe von 1,7 Millionen US-Dollar kommen, meint Bit-Tech.