Zusammen mit Windows 8 wird Microsoft DirectX 11.1 einführen. Unterstützt wird darin das WDDM (Windows Display Driver Model) 1.2 und eine tiefere Integration von Direct2D, Direct3D und DirectCompute. Für alle Spieler interessant ist Direct3D in Version 11.1, das unter anderem Shader Tracing, Direct3D 11 Video und einen On-The-Fly Wechsel zwischen Direct3D 10 und 11 Features auf der gleichen GPU erlaubt.

Grafikkarten - DirectX 11.1 wird von aktuellen GPUs nur teilweise unterstützt

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Ebenfalls hinzukommen werden Double-Precision-Instruktionen und der Support für 16 Bit Farbmodelle. Wichtig werden diese 16 Bit Modelle bei mobilen GPUs, die durch die Reduzierung von 24 Bit sparsamer arbeiten können. Weitere Bestandteile von DirectX 11.1 sind DirectXMath, XAudio2 und der bessere Support von Stereoscopic 3D.

Gegenüber Heise hat sich AMD nun zum Support von DirectX 11.1 durch aktuelle Grafikkarten geäußert. So werden aktuelle GPUs DirectX 11.1 nur in Teilen unterstützen. Die neue Stereoscopic-3D-Schnittstelle kann durch die aktuelle HD3D-Quad-Buffer-API zugänglich gemacht werden.

DirectX 11.1 ist allerdings weiter in Richtung DirectCompute ausgelegt und dort wichtige Bereiche werden von aktuellen GPUs in weiten Bereichen ausgespart. Besonders wichtig wird dies bei den Unordered Access Views (UAV). Diese werden mit DirectX 11.1 auf alle Shader-Stages zugreifen können (Vertex, Hull, Domain und Geometry) und ermöglichen den flexiblen Einsatz bei Berechnungen auf der GPU.

NVIDIA wollte sich gegenüber Heise nicht zum Support von DirectX 11.1 äußern. Ende des Jahres bzw. Anfang nächsten Jahres werden die neuen GPUs von AMD und NVIDIA erwartet und dann werden wir sicher auch mehr zum Support und den Effekten von DirectX 11.1 hören.