Kurz vor dem Start der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas kündigte AMD heute seine ersten, mobilen Grafikableger der Radeon-HD-6000-Familie an. Die gesamte Palette reicht dabei vom kleinen Einsteiger- bis hin zum echten High-End-Chip. Insgesamt sieben Modellbezeichnungen sollen ab sofort in neuen Notebooks unterschiedlicher Preisklassen Einzug halten.

Die neuen Grafikchips unterstützen allesamt DirectX 11 sowie OpenCL und verfügen über die altbekannte Videoeinheit UVD. Doch nicht alle Modelle der neuen Radeon-HD-6000M-Familie nutzen die neueste Version des Videobeschleunigers. Während die AMD Radeon HD 6800M, 6500M und 6300M noch mit dem UVD 2 vorlieb nehmen müssen, sind die restlichen Familienableger auf dem neusten Stand der Technik. Somit haben sich die Gerüchte der letzten Wochen wohl bestätigt: Die Vorgänger AMD Mobility Radeon HD 5400, HD 5600 und HD 5700 leben unter neuem Namen weiter.

Das Topmodell der neuen Generation stellt die AMD Radeon HD 6900M dar. Sie bietet bis zu 960 Streamprozessoren, 48 Textureinheiten und 32 Rasterendstufen sowie schnellen GDDR5-Videospeicher. Die Taktraten liegen zwischen 580 und 680 MHz. Doch auch die AMD Radeon HD 6800M und vielleicht noch 6700M eignen sich durchaus zum Spielen. Sie stellen allerdings nur noch 800 bzw. 480 Rechenwerke bereit. Einstieg in die neue Serie sind 80 skalare Einheiten, 8 TMUs, 4 ROPs und Taktraten zwischen 500 und 750 MHz.

Über die Speicherausstattung und die finalen Taktfrequenzen dürfen die Laptophersteller wie gewohnt selbst entscheiden. Während der Messetage dürften bestimmt die ersten Geräte, bestückt mit einer AMD-Radeon-HD-6000M-Grafikeinheit, ausgestellt werden.