Wie NordicHardware berichtet, soll NVIDIA derzeit gleich drei High-End-GPUs in der Entwicklung haben. Den Anfang macht der GT206 oder, wie er bisher in den Gerüchten auftrat, GT200b, welcher im Grunde einen auf 55-nm-Strukturbreite verkleinerten und leicht verbesserten GT200 darstellt. Der GT200 ist in 65-nm-Strukturbreite hergestellt und beherbergt ganze 1,4 Milliarden Transistoren.

Auch wenn die GTX 280 einer einzelnen HD-4870 überlegen ist, ist deren RV770-GPU aufgrund von 965 Millionen Transistoren in 55-nm-Strukturbreite deutlich kleiner. Der GT206 soll hier für NVIDIA Verbesserung bringen und sowohl die DIE-Fläche als auch den Energieverbrauch verringern. Diese GPU soll in Kürze auf dem Markt erscheinen. Die zweite GPU hört auf den Namen GT212 und ist für das zweite Quartal 2009 geplant.


Gerüchtweise soll diese GPU die Erste der Kalifornier sein, die auf GDDR5 als Speicher setzt. Andreas von NordicHardware zweifelt dies allerdings an, aufgrund der Menge an Zeit, Tatkraft und Geld die AMD in GDDR4 und GDDR5 gesteckt hat.Er spekuliert daher, dass es sich bei der GT212-GPU um eine weitere, verbesserte Version des GT200 handelt. Zur Zeit gibt es allerdings kaum Informationen oder Gerüchte zu dieser GPU.

Interessanter ist da schon die dritte GPU im Bunde, der GT216. Dieser soll NVIDIAs erste GPU in einer Strukturbreite von 40 nm werden. In Anbetracht dessen, dass das Unternehmen in der Vergangenheit eher konservativ gegenüber neuen und kleineren Fertigungsprozessen eingestellt war, mag dieser Schritt zunächst verwundern. Allerdings hat der Erfolg von AMD in jüngster Zeit NVIDIA wohl gezeigt, dass das Eingehen von Risiken lohnenswert sein kann.

Der GT216 soll gegen Ende des zweiten Quartals oder zu Beginn des dritten Quartals 2009 auf dem Markt erscheinen. Zu der gleichen Zeit wird auch der direkte Konkurrent RV870 von AMD erwartet. Gerüchten zufolge soll der GT216 wie der RV870 bereits DirectX 11 unterstützen.