Bereits Ende November stellte ASUS die Matrix-Reihe, welche die ATI Radeon HD 4870 und 4850 umfasste, offiziell vor. Nun soll die Familie um einen weiteren 3D-Beschleuniger erweitert werden. Den Informationen auf VR-Zone.com zufolge soll die ASUS GeForce GTX 260 Matrix demnächst auch auf das leicht modifizierte Kühlsystem, welches niedrigere Temperaturen bei einer geringeren Geräuschkulisse ermöglicht, setzen dürfen.

Doch nicht nur am Kühlsystem legte der Hersteller Hand an. So soll der neue Pixelbeschleuniger auch mit diversen anderen Features aufwarten können. So erlaubt die iTracker-Software beispielsweise die Taktraten und Lüftergeschwindigkeiten anzupassen. Sogar die GPU- und Speicher-Spannung lässt sich damit regulieren. Zudem senkt die Grafikkarte im Idle-Modus die GPU- und Speicherspannung auf 1,05 bzw. 1,9 Volt. Die Leistungsaufnahme soll damit von 56 auf 29 Watt fallen.

Doch auch unter Last dreht die ASUS GeForce GTX 260 Matrix etwas an der Taktschraube. So arbeitet die 55-nm-GPU mit einem Chiptakt von 700 MHz. Während es die Shadereinheiten auf 1500 MHz bringen, verrichtet der 896 MB große GDDR3-Videospeicher, welcher zudem über ein 448 Bit breites Speicherinterface angebunden ist, mit 1150 MHz seinen Dienst. Die Vorgaben seitens NVIDIA liegen bei 576/1242/1000 MHz. Um die höheren Taktraten allerdings stabil betreiben zu können, musste ASUS auch hier Voltage-Änderungen vornehmen. So steigt die Kernspannung von 1,15 auf 1,18 Volt leicht an. Auch die Speicherchips benötigen mit 1,93 Volt unwesentlich mehr Spannung.

Die ASUS GeForce GTX 260 Matrix soll in den nächsten Wochen im Fachhandel erhältlich sein. In unserem Preisvergleich ist das neue Modell allerdings noch nicht aufgetaucht.