Kurz nach dem Startschuss der AMD Radeon HD 4830 machte sich Enttäuschung breit, da die erwartete Leistung in diversen Online-Tests nicht erreicht wurde. Kurz darauf munkelte man, dass der US-Amerikanische Grafikchipentwickler versehentlich fehlerhafte Presse-Samples herausgegeben hatte. Statt den 640 Streamprozessoren standen den Modellen lediglich 560 Einheiten zur Seite.

Gegenüber bit-tech.net bestätigte AMD nun dieses Missgeschick und musste zudem noch bekannt geben, dass einige wenige fehlerhafte Grafikkarten auch die ersten Endkunden erreicht haben. Bisher sollen aber nur Karten des Herstellers HIS in den Handel gelangt sein. Käufer sollten nun mit dem Grafikkarten-Tool GPUz, mit welchem die Kollegen von techPowerUp! den Fehler aufdecken konnten, prüfen, ob sie ein fehlerhaftes Modell mit Pre-Production-BIOS erwischt haben.

Abhilfe soll dann ein BIOS-Update verschaffen, so AMD. Sieht man jedoch vom Performance-Verlust ab, verrichten diese 3D-Beschleuniger ihren Dienst tadellos. Der Performance-Verlust liegt vor allem bei Shader-lastigen Anwendungen bei etwa 10 Prozent.