Browser-Neuling Google hat sein «Enduser-Licence-Agreement» (EULA) massiv entschärft. Damit reagierte das Unternehmen auf die schwere Kritik, die Experten an einigen Passagen übten.

Insbesondere ging es den Kritikern um Punkt 11.1 der EULA. Google hatte sich darin ursprünglich das Recht gesichert, alle Nutzereingaben in den Browser uneingeschränkt weiterverwenden zu dürfen.

Zwar versichert Google, dass man sich an Datenschutzbestimmungen halte und damit auch keine personenbezogenen Daten an Dritte weitergebe. Das Risiko allerdings, glauben Experten, sei angesichts dieser massenhaften Datenspeicherung dennoch nicht zu unterschätzen.

"Google lebt vom Vertrauen der User und muss daher besondere Vorsicht walten lassen", warnt Andreas Zeller, Professor am Lehrstuhl für Softwaretechnik an der Universität des Saarlandes.