Eines der größten Probleme von Android ist die Fragmentation des Systems durch die vielen Hersteller und unzähligen Modelle.

Jeder Hersteller muss die Updates manuell freigeben und gegebenenfalls die eigene Oberfläche anpassen. All das sorgt dafür, dass auch mehr als sechs Monate nach der Präsentation von Android 4.0 immer noch Updates für die verschiedenen Smartphones erscheinen.

OpenSignalMaps hat sich nun über sechs Monate die Zugriffe auf seinen Service angeschaut und die Daten von 681.900 Geräten erfasst. Dabei sind erstaunliche Statistiken zu der Verbreitung der unterschiedlichen Geräte, deren Android-Version, Bildschirmgröße und sonstige Informationen entstanden.

3997 unterschiedliche Geräte wurden gezählt, am weitesten verbreitet ist demnach das Samsung Galaxy S II.

Auch bei den Herstellern dominiert Samsung. Motorola, HTC und weitere spielen aber auch eine wichtige Rolle. 599 unterschiedliche Anbieter wurden gezählt.

Interessant wird es dann bei den APIs, also unterschiedlichen Versionen die genutzt werden. Hier wird dann sehr schnell deutlich, dass Android 4.0 noch keine alzu große Rolle spielt. Die aktuelle Version von Android kommt nur auf 8,5 Prozent, während Android 2.3.3 mit 55,4 Prozent noch immer am weitesten verbreitet scheint.