Vor Kurzem berichtetenwir über die bevorstehende Klage gegen Google. Der Hamburger Datenschutzbeauftragte Johannes Caspar hat dem Internetdienstleister nun ein Ultimatum gestellt. Er fordert den Konzern auf, bis zum Mittwoch, den 26. Mai, genaue Auskunft über die gesammelten Daten zu geben.

Laut der dpa droht dem Konzern eine Strafe von bis zu 300.000 Euro falls er den Aufforderungen nicht nachgeht. Sergey Brin, einer der Google-Gründer, hat auf der aktuellen Entwicklerkonferenz des Unternehmens den Fehler eingeräumt. Brin bekräftigt weiter seine Aussage und weist darauf hin, dass der Vorfall keine Absicht war. In anderen Ländern begann Google bereits mit der Löschung der aufgezeichneten Daten. Hierzulande wird die Forderung nach der Löschung der Daten immer lauter.