Google weiß viel. Manchmal zu viel. Derzeit macht ein Post auf dem Blog von Cloud Defender die Runde, in dem sechs Links zu Google-Diensten gepostet wurden. Und die enthüllen, was Google alles über die Nutzer so weiß.

Google - Google weiß, was ihr letzten Sommer getan habt

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Google Preferences (google.com/ads/preferences) offenbart euer Werbeprofil bei Google. Dort weiß man unter Umständen euer Geschlecht, Alter, Sprache sowie die Interessen. Wer möchte, kann etwa die Interessen bearbeiten – bei wem nichts gespeichert ist, darf sich freuen.

Google Location History (maps.google.com/locationhistory) zeigt an, welche Orte ihr besucht habt. Hier sollten normalerweise Nutzer gespeichert sein, die die Standortbestimmungen auf den Android-Geräten bzw. Apps aktivieren haben.

Was viele nicht wissen: Google speichert in der Google-Search-History (history.google.com) die Suchen, die man im Laufe der Zeit so getätigt hat.

Unter security.google.com/settings/security/activity findet ihr heraus, zu welchen Geräten Google Zugang hat. Wer ein Android-Handy besitzt und dieses mit einem Google-Konto verknüpft hat, sollte hier automatisch gelistet werden. Aber auch wenn man Apps von Google nutzt, beispielsweise auf iOS-Geräten, so findet man sich hier wieder. Google zeigt sogar an, wann und an welchem Standort diese verwendet wurden.

Wollt ihr sehen, welche Apps bzw. Browser-Add-ons Zugriff auf eure Google-Daten haben, dann erhaltet ihr unter folgendem Link den Einblick: security.google.com/settings/security/permissions

Dort kann es dann heißen: " Hat vollständigen Zugriff auf Ihr Google-Konto" oder "Erlaubt Zugriff auf Apps auf diesem iOS-Gerät".

Und unter google.com/settings/takeout lässt sich eine Kopie der Google-Daten herunterladen.

Diese Links sind natürlich nicht neu, zeigen aber einmal mehr die Sammelwut von Google. Beispielsweise lässt sich der Standortverlauf zwar löschen, doch diverse Google-Dienste wie Google Now verlangen diese Daten.

Eine Gesamtübersicht erhaltet ihr übrigens unter google.com/settings/dashboard, wo sich zahlreiche Dinge verwalten lassen.

Und auch wenn man kein Google-Konto besitzt, so wird man von Google analysiert und etwa durch interessensbezogene Werbung gesteuert.