Beim Surfen im Internet lauert die Gefahr hinter jeder virtuellen Ecke. Viren, Trojaner, übel gesinnte Cookies gilt es irgendwie von ihrem schadhaften Treiben abzuhalten. Google macht das äußerst effektiv und nutzt dabei den Dienst namens 'StopBadware'. Der hat bereits unzähligen Webmastern schlaflose Nächte beschert, weil die beliebteste Suchmaschine der Welt offen vor einem Besuch der entsprechenden Seiten warnte.

Am vergangenen Samstag, kurz vor 16 Uhr, erhob sich der Dienst dann allerdings sogar über seine Herren und brandmarkte Google selbst als gefährliche Seite, die den Computer schädigen könne. Geschlagene 40 Minuten brauchten die Betreiber der Suchmaschine, um dem amoklaufenden Dienst Einhalt zu gebieten.

Ein "menschlicher Fehler" sei wohl die Ursache des Fauxpas, erklärte Googles Vizechefin Marissa Mayer und verspricht, nach den Hintergründen der Fehlfunktion zu suchen. Und beim Suchen macht Google bekannterweise niemand etwas vor...