Um dem schnellen Wandel im Internet gerecht zu werden, verfolgt Mozilla seit einiger Zeit einen strikten Releaseplan, was seinen hauseigenen Firefox-Browser anbelangt. Während man vor noch nicht allzu langer Zeit Firefox 5.0 zum Download frei gab und diesen wenig später updatete, soll der Internetbrowser in wenigen Tagen Versionsnummer 6 erreichen und über die Update-Funktion der Software bereitgestellt werden.

Auf den Update-Servern liegt eine vorläufig finale Version von Firefox 6.0 aber schon seit einigen Tagen zum Download bereit. Diese kann Mozilla allerdings bis zum 16. August noch zurückziehen. Wohl aufgrund der kürzeren Abstände, in denen größere Versionssprünge gemacht werden, soll Mozilla bald auf die Angabe einer Versionsnummer verzichten. D

as brachten jetzt zumindest die Kollegen von Golem.de in einem Bug-Eintrag von Mozilla-Sprecher Asa Dotzler in Erfahrung. Demnach soll sich über den "Über"-Dialog keine Angabe der installierten Firefox-Version mehr machen lassen. Lediglich das Datum der letzten Update-Installation soll noch angezeigt werden.

Ganz auf die Angabe kann man aber nicht verzichten. Gibt man in der Adresszeile des Browsers "about:troubleshooting" ein, so bekommt man doch noch Auskunft über die aktuell installierte Version. Als Grund führt man hier die Tatsache an, dass den meisten Nutzern die Versionsnummer egal sei und ediglich darauf geachtet wird, dass die aktuellste Version zum Einsatz kommt.

Laut Golem.de seien einige Nutzer mit den Plänen Mozillas nicht einverstanden und fordern deswegen zum Umdenken auf. Es sei schließlich üblich, die Versionsnummer im About-Dialog zu zeigen. Mozilla solle bei seinem Firefox-Browser nicht davon abweichen.