Es war eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis der Preise der SSDs fallen werden und sich langsam aber sicher an das Niveau der Festplatten-Preise anpassen werden. Passend dazu möchte auch die Branchenzeitung DigiTimes aus der taiwanischen Inustrie erfahren haben, dass die SSDs vor allem wegen gesunkener Kosten für die NAND-Speicherbausteine günstiger wurden oder noch werden.

Zudem wollen die großen Hersteller wie Intel, Crucial, OCZ und Kingston nun einen Preiskampf eröffnen, um die vielen verschiedenen kleineren Hersteller vom Markt zu verdrängen und sich damit das größte Stück vom Kuchen abschneiden zu können. Natürlich haben dies die Unternehmen nicht offiziell bestätigt, aber durch den Preisrutsch einiger Modelle in den letzten Tagen ist dieser Schritt wohl wirklich abzusehen und vielleicht auch schon im vollen Gange.

So kann man beobachten, dass einige SSDs in den letzten Tagen deutlich im Preis nachgegeben haben und somit die interessierten Kunden zum Teil nur noch 80 Cent pro Gigabyte auf den Tisch legen müssen. So kostete die beliebte Crucial m4 mit 128 GB vor wenigen Tagen noch rund 122 Euro, wohingegen das Laufwerk nun für knapp über 100 Euro den Besitzer wechselt.

Ein weiteres Beispiel ist die ADATA S510 mit 120 GB. Dieses Modell kostete am 18.04.2012 noch rund 110 Euro und geht nun für rund 90 Euro über die virtuelle Ladentheke. Ein etwas älteres Modell von Verbatim liegt aktuell bei den 120GB- bis 128GB-Versionen an der Spitze der Kampfpreise und wird für rund 93 Euro verkauft, was in etwa einem Preis von 72 Cent pro Gigabyte bedeutet.

Ob sich die Preise in den nächsten Tagen eventuell erholen werden oder sogar noch weiter fallen werden, ist bisher noch offen. Aber zumindest sollten interessierte Käufer aufgrund der Preislage über einen Kauf nachdenken.