Die sechs größten Festplattenhersteller, Fujitsu, Hitachi GST, Seagate, Samsung, Toshiba und Western Digital, haben sich auf einen übergreifenden Standard für die Datenverschlüsselung geeinigt. Ohne ein entsprechendes Passwort, welches schon beim booten eingegeben werden muss, kann auf die Daten nicht zugegriffen werden.

Laut Robert Thibadeau von Seagate bietet eine in die Festplatte integrierte Verschlüsselung gegenüber einer Softwarelösung Vorteile. So wird die Verschlüsselung nicht durch die Geschwindigkeit der Software eingeschränkt und es stehen die gleichen Datenraten wie ohne Verschlüsselung zur Verfügung. Die Verschlüsselung selbst setzt dabei auf den AES-Standard, die Hersteller können allerdings wählen, ob sie 128 Bit oder 256 Bit lange Schlüssel verwenden. Neben dem Schutz vor unberechtigtem Zugriff auf persönliche Daten erspart die Verschlüsselung IT-Abteilungen Zeit.

Anstatt Festplatten mehrmals komplett zu überschreiben, um die Wiederherstellung der Daten absolut unmöglich zu machen, reicht es aus, den Schlüssel zu verändern, um einen Zugriff auf die vorherigen Daten unmöglich zu machen. Wie die Verschlüsselung intern funktioniert ist nicht im Standard inbegriffen, der "Trusted Computing Group" ging es hauptsächlich um eine gemeinsame Schnittstelle.