Mit der Foto-Sharing-App Instagram brachte die kleine gleichnamige US-Firma eine Fotoplattform, auf welcher Smartphone-Nutzer selbstgeschossene Bilder untereinander austauschen können.

In den vergangenen Tagen wurde bekannt, dass das größte soziale Netzwerk Facebook den Fotodienst für eine Milliarde US-Dollar gekauft hat. Machten sich kurz nach Bekanntgabe des Kaufpreises bereits erstaunte Gesichter breit, wird nun öffentlich, dass Instagram sogar zwei Milliarden US-Dollar von Facebook wollte.

Einem neuen Bericht des Wall Street Journals zufolge, konnte der Facebook-Gründer Mark Zuckerberg demnach den Kaufpreis um gut die Hälfte herunterhandeln. Bei seinen Treffen mit dem Instagram-Mitbegründer Kevin Systrom soll er dabei den Verwaltungsrat von Facebook außen vor gelassen haben.

Informiert habe er den Rat erst, als bereits die wesentlichen Aspekte geklärt waren. Des Weiteren soll Zuckerberg schon im vergangenen Sommer über einen Kauf der Foto-Sharing-Plattform nachgedacht haben. Den letzten Anstoß habe dann der deutliche Nutzerzuwachs durch die Veröffentlichung der Android-Applikation Anfang April gegeben.

Dass Zuckerberg die Foto-Plattform für das soziale Netzwerk Facebook als wichtig erachtet, soll vor allem mit der Angst, dass man im Mobile-Sektor etwas verpassen könnte, begründet sein.