Wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung nun berichtet, sind beim größten sozialen Netzwerk „Facebook“ bei einer Datenpanne sechs Millionen Telefonnummern von Nutzern öffentlich geteilt worden.

Die betroffenen Personen wurden von Facebook per E-Mail infortmiert. Auch die Datenschutzbehörden der USA, Kanada und der Europäischen Union seien informiert worden, so der Konzern. Die Softwarepanne geschah in der Funktion, in der Facebook durch Abgleich des E-Mail-Adressbuches oder Telefonadressbuches Vorschläge für Freundschaftsanfragen bzw. Einladungen zu Facebook versendet.

Laut Facebook gibt es jedoch keine Anzeichen dafür, dass die Lücke aktiv ausgenutzt worden sei. Trotzdem ist dieser, wenn auch verhältnismäßig kleine Vorfall beunruhigend, da das Unternehmen aus Kalifornien über einen Datenbestand von etwa 1,1 Milliarden Nutzern verfügt. Wieder einmal zeigt sich, dass so eine Größe auch große Verantwortung mit sich zieht.