SMS, Instant Messages und E-Mails - all das soll bei Facebook in Zukunft unter einem neuen Nachrichtensystem zusammengebracht werden. Die Befürchtungen hingegen, dass Facebook-Chef Mark Zuckerberg auf dem gestern stattgefundenen Event ein eigenes E-Mail-System vorstellen könnte, bestätigten sich aber nicht.

Facebook - Facebook bringt E-Mails und Chats zusammen

alle Bilderstrecken
Weitere Bilder zuFacebook
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/2Bild 40/411/1
Alle Nachrichten, egal ob von SMS oder E-Mail, werden im Posteingang aufgelistet.
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken

Laut Zuckerberg handelt es sich bei dem neuen Nachrichtensystem nicht um einen E-Mail-Dienst. Das System sieht es stattdessen vor, SMS, Instant Messages und E-Mails im Posteingang zu sammeln. Es ist im Prinzip nur ein erweiterer Chat.

Durch die @facebook.com-Adresse, die sich jeder User erstellen kann, soll die Kommunikation letztendlich einfacher mit den Leuten werden, die nicht im Facebook-Netzwerk sind.

Zuckerberg betonte zudem, dass man Googlemail und Co. damit keine direkte Konkurrenz machen möchte: "Wir erwarten nicht, dass morgen jemand aufwacht und sagt: 'Okay, ich werde mein Yahoo- oder Gmail-Account schließen und ausschließlich zu Facebook wechseln'." Dennoch erwartet er mit der Zeit, dass die Nutzer ihre Kommunikation zu Facebook verlagern.

In den kommenden Wochen soll das sogenannte Facebook Messages international integriert werden.