Das russische Designstudio Art Lebedev hat schon 2008 mit der Optimus Maximus für Aufsehen gesorgt - einer Tastatur, deren Tasten kleine OLED-Displays sind. Das sündhaft teure Eingabegerät erlangte zwar auf Grund seines innovativen Designs einen hohen Bekanntheitsgrad, wurde aber nur in homöopathischen Dosen verkauft.

Die Optimus Popularis

Trotzdem wird mit der Optimus Popularis schon seit längerer Zeit eine weitere Art Lebedev-Tastatur entwickelt. Nachdem im Juni ein erstes Produktbild aufgetaucht war, wurde die Optimus Popularis nun detaillierter präsentiert.

Anders als die Optimus Maximus ist das neue Modell eine Kompakt-Tastatur mit noch flacheren Tasten, als man sie vom Notebook her gewohnt ist. Um die 293 x 186 x 19 mm kleine Tastatur muss ohne Numblock auskommen. Dafür gibt es zusätzlich zu den Displays in den Tasten ein Displayband unterhalb der F-Tasten, auf dem verschiedene Informationen wiedergegeben werden können.

Die Tasten selbst beinhalten jeweils ein Display mit 64 x 64 Bildpunkten. Über eine spezielle Software lässt sich auswählen, was die Tasten jeweils darstellen sollen. Diese anpassbaren Tasten sollen laut Art Lebedev für verschiedenste Käuferschichten nützlich sein - darunter Designer, Musiker, Börsenhändler, Fotografen etc. . Es lassen sich natürlich auch verschiedene Schriftsysteme darstellen - so kann aus einer Tastatur mit deutschem Layout einfach eine Tastatur mit arabischem Layout werden.

Die Optimus Popularis setzt als Betriebssystem Windows XP, Vista oder 7 bzw. Mac OS X ab Version 10.5.1 voraus. Laut Art Lebedev soll die Tastatur am 1. Juni 2012 verfügbar werden und bei Vorbestellung umgerechnet 747 Euro kosten - sie wird also wie schon die Optimus Maximus ein absolutes Luxus-Produkt werden.