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Dreidimensional, tragbar und drahtlos – unser Ausblick zeigt die heißesten Neuheiten der aktuellen IT-Messe und verrät, welche technischen Innovationen 2010 kommen.
Dinosaurier auf der Jagd nach blauen Urwaldbewohnern oder Hamburger, die vom Himmel regnen – in diesem Jahr werden sich Filmfans auch auf der Couch einige Male wegducken. Der 3D-Hype ist auf dem Höhepunkt und die Entertainment-Industrie will ihn nun mit 3D-Fernseher und 3D-Blu-ray-Player in die Wohnzimmer bringen.
Dell Mini 5: Slates schließen die Lücke zwischen Netbooks und Smartphones.Nicht nur für daheim gedacht ist dagegen die neue Generation der Tablet-Rechner: Sie sollen die Lücke zwischen Netbook und Smartphone schließen. Letztere setzen voll aufs Internet – und schicken das Mobiltelefon endgültig aufs Altenteil. Das Web geht währenddessen in seine dritte Phase, die Cloud macht lokale Software immer unwichtiger. Und für das Funknetzwerk gibt es mehr Speed und UMTS-Anbindung. Lest auf den folgenden Seiten alles über die spannenden Trends der CeBIT 2010.
Nach dem Umstieg auf HD-Filme folgt jetzt der Schritt in die dritte Dimension. Praktisch alle wichtigen Hersteller bringen 2010 mindestens einen 3D-Fernseher auf den Markt.
Technisch gibt es bei den 3D-TVs wenig Unterschiede: Zumindest die ersten Geräte nutzen beinahe ausschließlich 120-Hz-Full-HD-Bildschirme in Kombination mit Shutterbrillen für die 3D-Darstellung. Einige Hersteller, etwa Toshiba, verdoppeln die Wiederholrate sogar auf 240 Hz, also 120 Hz pro Auge – ein Flimmern ist so nicht mehr wahrnehmbar. Bei Beamern sieht es etwas anders aus: Während etwa der günstige HD-ready-Beamer von Acer mit Shutterbrillen arbeitet, setzt LG bei seinem 10.000 US-Dollar teuren Full-HD-Monster auf Polarisationstechnik, die eine spezielle Leinwand erfordert.
Shutterbrille: Für 3D-Darstellung fast unverzichtbar.Autostereoskopische Fernseher, die ohne Brille funktionieren, gibt es dagegen für Zuhause noch nicht. Obwohl Seriengeräte für professionelle Zwecke seit 2001 existieren, kämpfen die Hersteller noch immer mit Auflösungsverlusten im 3D-Modus, zudem sieht der Betrachter die Bilder meist nur aus wenigen festgelegten Blickwinkeln scharf und dreidimensional.
Monsters vs. Aliens: Als eine der ersten 3D-Blu-rays angekündigt.Doch der Erfolg von 3D hängt vor allem von den Inhalten ab. Die ersten 3D-Blu-rays sind immerhin angekündigt, etwa Disneys "Monsters vs. Aliens". Trotzdem bleibt die Auswahl an echten 3D-Inhalten gering. Hersteller wie Samsung und Toshiba bauen daher Konverter in ihre TV-Geräte ein, die mit Licht, stürzenden Linien und bewegten Objekten im 2D-Bild einen mehr oder weniger beeindruckenden 3D-Effekt erzeugen. In Zukunft dürften noch mehr Unternehmen auf diesen Zug aufspringen. Denn während in den USA bereits 3D-TV anläuft, haben die ersten Sender in Deutschland gerade auf HDTV umgestellt – über 3D mag sich da noch kein Verantwortlicher Gedanken machen.
Welcher Vorteil rechtfertigt denn das Risiko was daraus entsteht?
Nee nee, da bleib ich lieber bei Windows.