Mit dem Ziel die Sicherheit von PCs und deren Nutzern im Internet zu erhöhen startete das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik eine neue Reihe von Empfehlungen unter dem Titel "BSI-Empfehlungen zur Cyber-Sicherheit".

Die Empfehlungen richten sich dabei vor allem an gewerbkiche Nutzer, beinhalten aber auch für Privatnutzer leicht anwendbare Grundregeln oder Hinweise zu PC-Kauf, eingesetzter Software, Backups oder Verhalten im Netz. Dabei spricht die Behörde Empfehlungen für verschiedenste Softwares aus, die sie vorher auf deren Sicherheit, Zuverlässigkeit und Funktionen überprüft hat. Außerdem werden Hinweise zu verschiedensten sicherheitsrelevanten Fragen wie Backups, Benutzerkonten oder Passwörtern gegeben.

Viele Hinweise mögen für den versierten Nutzer nicht neu sein, wie beispielsweise einen Virenscanner zu nutzen. Als selbige empfiehlt die Behörde im Übrigen als kostenlose Variante sowohl Microsofts Security Essentials als auch Avira Free Antivirus und avast! Free Antivirus.

Der Browser stellt das unmittelbare Tor zu unserer vernetzten Welt dar und sollte daher immer auf dem neuesten Stand sein. Dies ist u. a. ein Grund für das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik Googles Chrome zu empfehlen. Neben der Auto-Update-Funktion, die auch den Adobe Flash Play auf dem aktuellen Stand hält, wird ebenso die in Chrome integrierte Sandbox-Technologie gelobt.

Sandbox wurde bereits im jahr 2000 von einer israelischen Firma entwickelt und 2009 patentiert. Google lizensierte die Technologie und setzte sie in Chrome um. Das BSI erläutert in seinen Empfehlungen, dass derzeit kein anderer Browser vergleichbare Mechanismen biete. Diese seien entweder schwächer implementiert oder gar nicht vorhanden.

Der Quellen-Link führt direkt zu den vollständigen "BSI-Empfehlungen zur Cyber-Sicherheit", die auch Downloadlinks enthalten.