Blizzard Entertainment arbeitet derzeit an der Ultimate Evil Edition von Diablo 3 für die PS4, die über exklusive Inhalte verfügen soll. Überhaupt zeigt sich das Team äußerst begeistert von Sonys Next-Gen-Konsole.

Blizzard Entertainment - Blizzard zeigt sich begeistert von der PS4

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Blizzard begann als Studio für Konsolenspiele
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Blizzard Entertainment, das 1991 noch als Silicon & Synapse gegründet wurde, entwickelte zu Beginn Videospiele für Konsolen. Unvergessen die Titel The Lost Vikings, Rock & Roll Racing und Blackthorne. 1993 nannte sich das Entwicklerstudio dann in Chaos Studios um, nur um ein Jahr später den Namen Blizzard Entertainment anzunehmen. In dem Jahr kam auch Warcraft: Orcs & Humans auf den Markt. Blizzard Entertainment konzentrierte sich seither auf den PC.

"Wir haben nie aufgehört, davon zu träumen, wieder zu den Konsolen zurückzukehren", so Jonny Ebbert, Designer bei Blizzard Entertainment. "Und jetzt, da wir zurück sind, bemühen wir uns, dieses Spiel [Diablo 3] so vielen Fans wie möglich zugänglich zu machen, weil eine Menge Konsolenspieler vielleicht gar nicht vertraut sind mit den Blizzard-Spielen, sie haben wahrscheinlich nicht viele PC-Titel gespielt. Wir haben uns dazu verpflichtet, die Magie von Blizzard sovielen Konsolenfans wie möglich zu überbringen. [...] Wir wollen wirklich großartige Spiele für so viele Leute wie möglich machen."

Sowohl PC als auch die Konsolen hätten Vorteile und Dinge, die auf den jeweiligen Plattformen einfach besser von der Hand gehen würden. Das Ziel von Blizzard Entertainment sei es, auch in Bezug auf die 'Diablo 3'-Erweiterung Reaper of Souls, die grundsätzlichen Mechaniken auf jeder Plattform so natürlich wie möglich zu gestalten.

Doch derzeit konzentriere sich das Team auf die PS4. "Momentan konzentrieren wir alle unsere Energie auf die Playstation 4. Sie ist wirklich eine aufregende Plattform. Sony ist ein großartiger Partner von uns und wir sind wirklich begeistert von der Stärke, die sie bietet und den Social-Features, die sie bereithält. Daher richten wir unsere ganze Energie darauf aus und versuchen, diese Version des Spiels an unsere Standards anzupassen, die ich für ziemlich hoch halte."

"Sobald wir damit durch sind, werden wir uns die Current-Gen ansehen und dann erst werden wir in der Lage sein, eine Entscheidung darüber zu fällen, ob es möglich ist, all diese Funktionen auf die Current-Gen zu portieren. Wir haben viel mehr Leistung auf der PS4, wir haben viel mehr Features, die wir verwenden können. Sobald man sich daran gewöhnt hat, ist es manchmal schwer, das Ganze auf etwas zu portieren, das über weit weniger Leistung verfügt. Wir werden es uns anschauen, und dann das Beste daraus machen", versichert Ebbert.