Auch bei Eee-Erfinder ASUS läuft nicht alles bestens. Aufgrund der Wirtschaftskrise entschied man sich zu einer Umstrukturierung und teilt die Laptop-Sparte in Consumer- sowie Business- und Budget-Notebooks auf. Diese sollen dank eigener Führung unabhängig voneinander arbeiten und nur noch durch den Namen ASUS in Verbindung stehen. Weiterhin kündigte man die Zusammenlegung von "Digital Family" und "Desktop-PCs" an, die Eee-Serie soll sich auf maximal vier Sparten verkleinern.

Bei der Fortführung der Serie könnte sich ASUS auf den Eee-PC, die Eee-Box, das Eee-Phone und den Eee-Top konzentrieren. Überbestände aus den Bereichen TFTs, Mainboards und Grafikkarten, so der Asus-Präsident Jerry Shen, werden bis spätestens Ende März abgebaut. Ab dem 26. Januar sollen die Änderungen in Kraft treten.

Wie viel der Endverbraucher von diesen Änderungen zu spüren bekommt, wird sich im Laufe des Jahres zeigen. Dort will ASUS 7,2 Millionen Eee-PCs, 6 Millionen Grafikkarten, 6,5 Millionen Notebooks und 22 Millionen Mainboards unter die Leute bringen.