Der Start der neuen Intel-Core-i7-Prozessoren steht kurz bevor. Noch im November sollen die Neulinge vorgestellt werden. So ist es eigentlich fast schon klar, dass immer mehr Details zum Intel-X58-Chipsatz ans Tageslicht kommen. Bereits vor ein paar Tagen konnten die Kollegen von HardwareZone.com eine noch frühe Version des ASUS P6T Deluxe-Mainboards in die Finger bekommen. Den Informationen zufolge setzt das kommende Flaggschiff auf den neuen Sockel mit 1366 Pins, da die neuen CPUs mit Triple-Channel-DDR3- Speicherunterstützung daherkommen sollen.


Insgesamt stehen sechs solcher Speicherslots, welche bis zu 24 GB verwalten können, zur Verfügung. Zudem ist das Board mit allem, was das Herz begehrt bestückt. So befinden sich insgesamt acht USB-2.0-Ports, acht SATA-II-Ports, Dual Gigabit-LAN, FireWire, eSATA sowie 7.1-Sound inklusive koaxialem und optischem Ausgang auf der Platine. Sogar ein PS/2-Anschluss für ältere Geräte ist vorhanden. Auch die restliche Ausstattung kann überzeugen.

So stehen insgesamt drei PCI-Express-x16-Steckplätze, zwei PCI- und ein PCI-Express-x4-Steckplatz zur Verfügung. Vor allem der Einzug der beiden Serial-Attached-SCSI-Ports (SAS), welche normalerweise nur auf Server-Mainboards zu finden sind, kann überzeugen. Je nach Verwendung können diese auch als normale SATA-Ports fungieren. Speziell für Übertakter hat ASUS die Reset- und Power-Knöpfe direkt auf der Platine angebracht und setzt auf eine 16-Phasen-Stromversorgung.


Gleichzeitig soll die ASUS-eigene Stromsparfunktion Energy Processing Unit (EPU) für eine höhere Effizienz sorgen. Bei High-End-Boards darf natürlich auch die Heatpipe nicht fehlen. Wie gewohnt setzt ASUS dabei auf eine verschnörkelte Heatpipe. Auch der große Kühlerblock auf dem X58-Chipsatz selbst soll seinen Teil zur effizienten Kühlleistung beitragen. Das ASUS P6T Deluxe soll in den nächsten Wochen offiziell vorgestellt werden.