Software: 140.000 Apps - aber kein Flash
Das iPad kann auf die Apps für das iPhone zurückgreifen und ist damit sämtlichen Mitbewerbern weit voraus. Flash wird es allerdings auch für das Tablet wieder nicht geben.
Das iPad nutzt eine erweiterte Version des iPhone OS als Betriebssystem und ist abwärtskompatibel. Das hat für Apple und iPad-Käufer den Vorteil, dass alle derzeit rund 140.000 iPhone-Apps weitestgehend problemlos auf dem neuen iPad laufen. Wegen der unterschiedlich hohen Auflösungen können Nutzer wählen, ob Programme in Original-Auflösung ausgeführt oder hochskaliert werden sollen. Apple hat zudem eine neue Version des iPhone OS SDK veröffentlicht, die es App-Entwicklern ohne großen Aufwand ermöglicht, bestehende Programme für das iPad zu optimieren.
Mobiles Arbeiten: Auch Textverarbeitung und Tabellenkalkulation sind auf dem iPad möglich.Apple selbst steuert zum iPad neben optimierten Musik- und Video-Playern komplett überarbeitete iPad-Versionen seiner Programme Mail, iCal und iTunes bei. Sie alle sind in Sachen Funktionalität nun mit den Mac-Pendants vergleichbar, wurden aber für die Bedienung per Multitouch optimiert. Zudem werden die Programme der Office-Suite iWork für je 10 Dollar als iPad-Apps veröffentlicht. Das Software-Angebot wird durch die kostenlose E-Book-Reader App iBooks abgerundet. Sie ermöglicht nicht nur das Lesen und Verwalten, sondern auch den Kauf von digitalen Büchern.
Kein Flash: wirklich ein Nachteil?
Seit Steve Jobs Keynote, auf der er das iPad vorstellte, hagelte es für Apple Kritik. Der einfache Grund: Das Tablet unterstützt keine Flash-Inhalte. Inzwischen scheint sich allerdings immer mehr herauszukristallisieren, dass dies kein Nachteil sein muss.
Hulu: Demnächst wohl auch auf dem Apple iPad.Der Flash-Entwickler Morgen Adams von Adobe sagte schon früh, er sehe keinen Sinn in einer Flash-Version für das iPad. Der Hauptgrund liegt darin, dass Flash-Inhalte nicht für die Bedienung mit einem Touchscreen ausgerichtet sind. Daran, so Adams, könnten weder Adobe, noch Apple, noch neue Hardware-Komponenten etwas ändern. Die meisten in Flash programmierten Spiele, Programme oder Menüs bräuchten einen sichtbaren Mauszeiger, um überhaupt ausgeführt oder bedient werden zu können.
Grund dafür sei, dass Flash erkennt, ob tatsächlich "geklickt", oder mit der Maus nur über einen Button gefahren wird und bei einem sogenannten "Mouseover" häufig andere Befehle ausgeführt werden. Alles, was Apple oder Adobe demnach tun könnten, sei Flash-Inhalte auf dem iPhone oder iPod sichtbar zu machen, auch wenn sie dann nicht richtig funktionieren würden.
Hinzu kommt, dass immer mehr große Internet-Dienste speziell für das iPad Versionen ihrer Websites entwickeln, die nicht Flash, sondern stattdessen HTML 5 zur Darstellung ihrer Inhalte nutzen. So haben beispielsweise die New York Times und das Time Magazine auf Seiten der Nachrichten-Medien den Anfang gemacht. Doch auch an der Front der Video-Anbieter zeichnet sich ein Technologie-Wechsel ab: Brightcove, ein US-Unternehmen, das für mehr als 1.300 Web-Dienste die Infrastruktur für Video-Auslieferung stellt, testet derzeit eine HTML-5-Variante seiner Leistungen ebenso wie das beliebte Film- und Serien-Portal Hulu.com.
- Bleibt mir weg mit dem Mist!
- Ich warte noch, bis die Technik ausgereift ist
- Genial! Brauche ich!
- Nicht schlecht, aber ich überlege mir den Kauf noch
- Finde ich cool, aber kaufe mir anderes Tablet














