Drittes und letztes Highlight der gestrigen Apple-Keynote war iCloud. Schon seit einigen Monaten kursierten Gerüchte, man würde den Cloud-Dienst kostenlos zur Verfügung stellen. Nun hat Steve Jobs höchstpersönlich den Preis von ehemals 99 US-Dollar auf 0 US-Dollar heruntergesetzt und den ehemaligen MobileMe-Dienst kräftig aufgebohrt.

Apple - WWDC 2011: Apple gibt Startschuss für iCloud

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Wie bislang soll auch iCloud die Kontakte, E-Mails und Termine des Nutzers auf mehreren Geräten synchron halten. Hinzu kommt aber, dass sich ab sofort auch Bücher und sogar Multimedia-Formate, wie Musik und Videos, in der Wolke ablegen lassen.

Alle über iTunes gekauften Inhalte werden dabei auf bis zu zehn Geräten gleichzeitig verfügbar gemacht, ohne dass es des Zutuns des Anwenders bedarf. Die Quasi-Backups lassen sich aber nicht immer bequem über das Mobilfunk-Netz abgleichen. Für bestimmte Anwendungen bedarf es einer aktiven WLAN-Verbindung.

Damit ist klar, warum iOS 5 auf iTunes verzichten kann (wir berichteten). Doch nicht beliebig viele Daten lassen sich in Apples neuer Cloud ablegen. Passend zur nächsten iOS-Generation sollen es maximal fünf Gigabyte sein.

Das berühmte "One more thing..." war leider nicht ein neues iPhone, sondern iTunes Match. Damit sollen sich auch Titel, die nicht über das Apple-eigene Musik-Kaufhaus erworben wurden, in der Cloud ablegen lassen. Jährlich wird hierfür jedoch eine Gebühr von 24,99 US-Dollar fällig.