Diese Woche Montag startete in den USA die erste große Gerichtsverhandlung zwischen Apple und Samsung, bei der es unter anderem darum geht, wer das Design des iPhones und iPads bzw. der Konkurrenzprodukte aus dem Hause Samsung nun zuerst erfunden hat. Neben der üblichen Armee von Anwälten sind auch bereits erste namhafte Zeugen vor Gericht getreten und wurden dort befragt.
Die Ergebnisse bzw. Geschehnisse der ersten beiden Tage haben wir einmal zusammengefasst:
Zunächst einmal trug Apple-Anwalt Harold McElhinny vor, dass Samsung bewusst das Design von iPhone und iPad kopiert habe. Als Beleg legte er Vergleichsfotos der Entwicklungen von Samsung vor und nach dem Launch der beiden Apple-Produkte vor. Außerdem führte er eine interne Analyse von Samsung an, welche die Designs von Apple im Jahre 2007 als "leicht zu kopieren" bezeichnet.
Samsungs Anwälte konterten, dass Apple weder das Design des iPhones noch das des iPads erfunden habe. Bei allen Herstellern hätte sich eine übliche Entwicklung vollzogen und so wie Samsung sich von Apple habe beeinflussen lassen, habe Apple dies auch von Sony getan. Apple dementiert dies natürlich und vor Gericht werden die möglichen Anleihen von Apple an Designs von Sony auch nicht weiter verfolgt.
Für viel Trubel sorgte der Ausschluss einiger Fotos, die Samsung-Prototypen vor dem Release des iPhones zeigen und die laut Samsung der Beweis dafür sind, dass der koreanische Konzern keine Designs seines Konkurrenten kopiert habe.
Dieses Beweismaterial wurde allerdings bereits im Vorfeld nicht zugelassen. Samsung Anwälte wollten in diesem Punkt allerdings nicht Ruhe walten lassen und so entwickelte sich ein Wortgefecht zwischen ihnen und Richterin Lucy Koh. Samsungs Chefanwalt John Quinn ließ daraufhin verlauten, dass der Jury wichtiges Beweismaterial vorenthalten werde.
Samsungs Anwälte wollten sich offenbar auch noch dem Verbot des Beweismaterials und dem Wortgefecht nicht damit zufrieden geben und aus unbekannter Quelle wurden die Dokumente der Presse zugespielt. Mit einer ausdrücklichen Notiz versehen diese doch bitte zu veröffentlichen, könnte sich Samsung ins eigene Fleisch geschnitten haben.
Richterin Lucy Koh zeigte sich äußerst erbost über die Veröffentlichung, denn eine Beeinflussung der Jury ist nicht auszuschließen. Koh hat die Anwälte von Samsung nicht nur vor Sanktionen gewarnt, sondern will nun auch wissen, wer die Autorisation zur Veröffentlichung erteilt hat.
Bereits ausgesagt und in den kommenden Tagen vor Gericht erscheinen werden Apple-Designer Christopher Stringer, Marketingchef Phil Schiller und iOS-Chef Scott Forstall. Die Verhandlung wird vermutlich bis Mitte August dauern. Sollte Apple Recht bekommen, droht Samsung eine Schadensersatzzahlung in Höhe von 2,5 Milliarden US-Dollar.





















www.thurgau-switzerland.tg.ch/.../intro.cfm
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Zwar ist schon seit dem Mittelalter der Kanton mit Äpfeln verbunden, aber solche Kleinigkeiten sind Apple doch sicherlich egal.
Oh ich glaub das wird noch spannend. Hoffen wir für euch, das kein Apple Anwalt hier mitliest!
Heute ist es eher eine Frage der Moral, was man sich kauft. Ob es wirklich die richtige Strategie ist, wird sich zeigen...
Du meinst solange du ein Apple Genius neben dir sitzen hast ;)
Deswegen hat die Anti-Fraktion auch immer so tolle Argumente wie man hier sieht ...
Nein, tut mir leid hier reinzuplatzen wo ihr euch doch so schön gegenseitig zustimmt, aber ich muss sagen das hier einen ziemlichen Widerspruch auftischst
Aus freien stücken kauf ich mir doch im leben nix von apple, design intressiert mich n feuchten kehricht, mich intressiert hardware. Aber stimmt, wenn ich mich hinsetzen wollte, einschalten , und ein gerät läuft, ohne mich damit weiter auseinander setzen zu müssen , da ist apple sicher das richtige.
Ich warte ja schon lange darauf, dass unser Kanton verklagt wird.
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Zwar ist schon seit dem Mittelalter der Kanton mit Äpfeln verbunden, aber solche Kleinigkeiten sind Apple doch sicherlich egal.
@Enisra, lass’ dich nicht auf ihn ein. Kable ist so ziemlich der Anti-Appletroll hier.
Die Leute die Apple jedoch nicht mögen, tun das aus freien Stücken, sind in keinster Weise
Die Leute die Apple jedoch nicht mögen, tun das aus freien Stücken, sind in keinster Weise eingeschränkt und haben meistens auch verdammt gute Gründe (Apple liefert ja genug).
joa, genau, alle die Apple kaufen sind Konsumschafe und nicht etwa Leute die damit arbeiten, denen das Design gefällt oder das Gesamtpaket und alle die nicht kaufen machen das aus freien Stücken und nicht etwa wegen den iPhone-Wichsern und Hype-Hipstern
Deswegen hat die Anti-Fraktion auch immer so tolle Argumente wie man hier sieht ...
Nein, tut mir leid hier reinzuplatzen wo ihr euch doch so schön gegenseitig zustimmt, aber ich muss sagen das hier einen ziemlichen Widerspruch auftischst
dir is schon klar das du in einer Sekte etwas untergeordnet bist bzw Einschränkungen und Regeln hast.
Wenn du Apple Fanboy bist und das bist du wenn du Apple Produkte kaufst, denn einen anderen Grund gibt es nur sehr sehr selten.
Die Leute die Apple jedoch nicht mögen, tun das aus freien Stücken, sind in keinster Weise eingeschränkt und haben meistens auch verdammt gute Gründe (Apple liefert ja genug).
Samsung besteht sicher auch nicht aus Heiligen aber ich drücke die daumen das sie diesen Schauprozess überstehen und Apple mal richtig auf die Schnauze fällt.
Wer weiss wen die sonst als nächstes verklagen!?
Leute die in einen Apfel beissen und somit deren Logo "kopieren", Möbelhersteller die abgerundete Ecken zur minderung der Verletzungsgefahr verwenden, Reiseveranstalter die SAFARI-Touren anbieten?
Also dann würden ja zumindest die Republikaner in der Jury für Samsung stimmen, wäre schon mal kein schlechter Anfang ;)
Samsung werden noch ein Paar Steine mehr in den Weg gelegt.
Die Richterin wurde eh von Apple bestochen