Bevor es zu den eigentlichen Neuigkeiten ging, stellte Steve Jobs ein paar Zahlen in den Raum. Sehr zufrieden zeigt man sich mit seinen Retail-Stores. Über eine Million Kunden besuchen täglich die Stores in zehn Ländern auf der Welt. Obligatorisch sind die Zahlen zu iOS. Bisher hat Apple 120 Millionen iOS-Geräte ausgeliefert. Täglich werden 230.000 neue iOS-Geräte aktiviert. Über den iTunes-Store wurden bisher 6,5 Milliarden Apps heruntergeladen, derzeit entspricht dies 200 Apps pro Sekunde. 250.000 Apps befinden sich im Store, 25.000 davon sind auch für das iPad vorgesehen. Doch nun wollen wir mit den eigentlichen Neuerungen beginnen. Das erste größere Thema war iOS 4.1.

iOS 4.1

Zunächst will man mit dem Release von iOS 4.1 Probleme mit dem Annäherungssensor, Bluetooth und der Performance des iPhone 3G beseitigen. Hinzu kommen einige weitere Features.

  • Mit dem iPhone können nun High Dynamic Range Photos gemacht werden. Über einen Knopfdruck werden drei Fotos gemacht, ein normal belichtetes, ein über- und ein unterbelichtetes, die dann kombiniert werden. Alle drei Fotos sind aber neben dem Kombinieren in der Bildergalerie zu finden.
  • GameCenter erlaubt Multiplayer-Games, Spieler können gegen Freunde antreten, Highscores miteinander vergleichen und schauen, was Freunde gerade spielen. Epic präsentierte Project Sword, ein 3D Rollenspiel-Adventure auf Basis der Unreal Engine 3, welches noch zu Weihnachten erscheinen soll.
  • Bereits mit der Präsentation des iPhone 4 wurde auch der HD-Video-Upload erwartet, dann aber auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. Nun soll es soweit sein.

Apple - Neuer iPod touch, nano, shuffle sowie AppleTV

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iOS 4.1 soll nächste Woche über iTunes erhältlich sein. Natürlich beschränkt sich die Verfügbarkeit auf das iPhone 3G, 3GS und 4 sowie den iPod Touch der 2., 3. und 4. Generation.

iOS 4.2

Steve Jobs gab auch einen Ausblick auf iOS 4.2. Mit dieser Version soll dann auch das iPad in den Genuss der iOS-4-Features kommen. Hinzu kommen soll aber nun auch Wireless-Printing, sicher ein Punkt der das iPad weiter aufwertet. Ein weiteres neues Feature ist AirPlay, über das sich Audio, Video und Fotos über WiFi streamen lassen. Im November will Apple iOS 4.2 für das iPhone 3G, 3GS und 4 sowie den iPod Touch der 2., 3. und 4. Generation ausliefern.

iPod shuffle

Der neue iPod shuffle bekommt wieder die alte Klick-Wheel-Optik und ist nun quadratisch. Er unterstützt natürlich Playlists und Genius-Mixes. Die Akkulaufzeit gibt Apple mit 15 Stunden an. Der neue iPod shuffle wird ab kommender Woche in fünf Farben für 49 US-Dollar erhältlich sein.

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iPod nano

Die Gerüchte zum iPod nano sollten sich bewahrheiten. Das Klick-Wheel ist verschwunden und der iPod nano wird mit einem 1,7" Multi-Touch-Display versehen. Dadurch wird der iPod nano natürlich deutlich kleiner. Ein Klipp erlaubt es dem Benutzer sich den iPod nano an der Kleidung zu befestigen. Er unterstützt Features wie Voiceover, besitzt eigenständige Volume-Buttons und besitzt auch einen FM-Radio-Receiver.

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Durch das Menü wird, wie vom iPhone bekannt, mit Hilfe des Multi-Touch-Displays navigiert. Wer bereits ein iPhone oder einen iPod touch in der Hand hatte, wird damit recht schnell zurecht kommen. Aufgrund der quadratischen Form des iPod nano kann er in alle vier Richtungen gedreht werden. Die Akkulaufzeit gibt Apple mit 24 Stunden an. Er wird in sieben Farben angeboten und soll 159 Euro, (8 GB) bzw. 189 Euro (16 GB) kosten. Verfügbar soll er ab nächster Woche sein.

iPod touch

Mit großer Spannung wurde die Aktualisierung des iPod touch erwartet. Großen Wert legte Steve Jobs auf die Tatsache, dass der iPod touch die beliebteste mobile Spielekonsole geworden ist und rund 50 % Marktanteil besitzt. Damit ist der Marktanteil deutlich höher als Nintendos DS oder die Sony PSP.

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Der iPod touch hat einen größeren Marktanteil als DS und PSP.
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Der neue iPod touch ist noch einmal deutlich dünner geworden gegenüber dem Vorgängermodell. Wohl wichtigster Fakt dürfte nun das Retina-Display mit einer Pixeldichte von 326 dpi bei einer Farbtiefe von 24 bit sein. Im neuen iPod touch arbeitet nun auch der A4-Chip aus dem iPad und iPhone 4. Hinzu kommt auch das Gyroskop, das bisher noch in nur recht wenigen Apps Verwendung findet. Über eine Frontkamera im Zusammenspiel mit einer weiteren auf der Rückseite ist nun auch die Facetime-Telefonie mit dem iPod touch möglich. Damit ist Facetime nun nicht nur mehr zwischen iPhone-4-Nutzern möglich, sondern auch mit und zwischen iPod-touch-Nutzern. Allerdings befindet sich hier anders als beim iPhone 4 kein LED-Blitz. Die Aufnahme von HD-Videos ist aber möglich. Die Akkulaufzeit gibt Apple mit 40 Stunden an.

Das Einsteigermodell mit einer Kapazität von 8 GB wird für 229 Euro angeboten. Wer 32 GB für seine Musik benötigt, der muss 299 Euro auf den Tisch legen. Wem auch das nicht genug ist, für den bietet Apple auch einen 64 GB iPod touch für 399 Euro an. Auch der neue iPod touch soll ab kommender Woche verfügbar sein.

iTunes 10

Auch eine Aktualisierung der iTunes-Software wurde erwartet. Doch begonnen wurde wieder mit einigen Zahlen. 11,7 Milliarden Musikstücke wurden bisher in iTunes heruntergeladen. Hinzu gesellen sich 450 Millionen TV-Serien, 30 Millionen Bücher und 100 Millionen Filme.

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Mit iTunes 10 wird das alte Logo durch ein neues ersetzt, welches dann auch endlich die CD im Icon verliert. Neues Feature ist neben der Überarbeitung der Oberfläche eine Funktion namens "Ping". Es handelt sich dabei um ein soziales Netzwerk für Musik. Der Benutzer kann Künstlern und Freunden folgen und gelangt so an die neuesten Musiktrends. Ähnlich wie bei Twitter entscheidet der Benutzer, wem er folgt und wer ihn folgen kann. Künstler können neue Fotos und Videos einstellen. Der Benutzer kann diese Inhalte kommentieren und auch bekanntgeben, ob er zu einem Konzert geht.
Ping wird natürlich auch auf dem iPhone und iPod verfügbar sein.

iTunes 10 ist ab sofort verfügbar. Der Download ist entweder über die Softwareaktualisierung oder aber direkt auf der Apple-Seite möglich.

AppleTV

Apple will aus dem bisherigen Modell des AppleTV etwas gelernt haben. Benutzer wünschen sich alle Inhalte in HD, einen kleineren Preis für Filme und TV-Serien, keinen PC, keine Probleme mit dem Plattenplatz und keine Synchronisation. Die Hardware soll dazu auch noch leise, kühl und klein sein.

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Der neue AppleTV ist nur 1/4 so groß wie der alte. Das Netzteil ist bereits integriert. Angeschlossen wird er über ein Ethernet-Kabel oder WLAN. Die Ausgabe der Inhalte erfolgt über HDMI.

Inhalte aus dem Apple-Store werden aber nicht mehr heruntergeladen, sondern auf den AppleTV gestreamt. Dies betrifft sowohl im eigenen Netzwerk enthaltene Inhalte, wie auch solche im iTunes-Store. HD-Filme beginnen bei 4,99 US-Dollar und werden günstiger. HD-Serien werden aber sofort 99 US-Cent kosten. ABC und Fox sind die ersten Filmstudios, die zu solchen Kondition anbieten wollen. Wer nicht nur den iTunes-Store nutzen möchte, der hat zumindest in den USA die Chance Netflix zu nutzen. Über den AppleTV lassen sich aber auch Youtube-Videos und Flickr-Fotos betrachten.

Das Interface erinnert sehr stark an das bekannte Front-Row. Über die Apple Remote lässt sich durch das Menü navigieren. Geliehene Filme können bereits betrachtet werden, wenn der Download des Streams noch läuft. An dieser Stelle kommt auch AirPlay wieder in den Fokus. Über AirPlay lassen sich nun Inhalte vom iPad an den AppleTV streamen, gesteuert vom iPad aus.

Der AppleTV wird in vier Wochen für 119 Euro angeboten, Vorbestellungen werden ab heute angenommen.

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