Eines der interessanteren Patente, die Apple sich gesichert hat, bezieht sich darauf, mobile Geräte durch Solarzellen mit Energie zu versorgen. Dass diese Möglichkeit bereits bei der nächsten iPhone-Generation eingesetzt wird ist allerdings unwahrscheinlich.

Apple - Mobile Geräte mit Solarzellen geplant

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Der Energiefluss im Gerät.
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Wie den neusten Patenten zu entnehmen ist, plant Apple alle Mobilgeräte mit Solarzellen auszustatten. Für Geräte wie das iPhone, das iPad oder den iPod Touch hat Apple eine Möglichkeit entwickelt, die Solarzellen unter der Multitouchoberfläche anzuordnen, statt auf der Oberseite des Gerätes. So soll verhindert werden, dass das Design der Funktion zum Opfer fällt.

Über eine virtuelle Energieflusskontrolleinheit soll es möglich werden, ein oder mehrere Solarzellen im Gerät mit einer oder mehrerer wiederaufladbarer Energiezellen zu verbinden. Dabei entscheidet die Einheit, ob die Energie zur Ladung des Akkus verwendet wird oder sofort aktiv genutzt werden soll. Es ist also wahrscheinlich, dass das Gerät, wenn es benutzt wird und somit einen höheren Energiebedarf hat, automatisch die Solarenergie für den direkten Gebrauch freigibt.

Die Solarzellen selbst sollen den Patenten zufolge entweder aus Indium-Zinnoxid Substrat oder leitender Tinte bestehen. Die Substratschicht kann dabei mit jedem beliebigen, transparenten Material verwendet werden. Tatsächlich hat Apple, wie der verloren gegangene Prototyp des neuen iPhones zeigte, seine Designlinie dahingehend angepasst, dass das Gerät eine glasähnliche Rückseite bekam. Das könnte ein Hinweis darauf sein, dass Apple schon jetzt den Weg frei macht um zukünftige iPhone-Generationen auf Vorder- und Rückseite mit Solarzellen auszustatten.