Kaum zu glauben, doch die US-Börsenaufsicht SEC hat es bestätigt: So geht der "kleine" Computer- und Softwarehersteller Apple in diesem Quartal erstmals in der Geschichte der Firma mit mehr Bargeldreserven hervor, als die Konkurrenz aus Redmond. So konnte Microsoft in diesem Quartal mit 20,77 Milliarden US-Dollar den Reserven Apples, die sich von rund 20 auf 24,49 Milliarden US-Dollar erhöht haben, nicht das Wasser reichen.

Bis vor kurzem hatte Microsoft ebenfalls rund 24 Milliarden US-Dollar zur Verfügung, doch scheinen die Werbekampagnen ins Geld gegangen zu sein. Zwar hat sich das Blatt aktuell gewendet, doch in der Vergangenheit sah es lange Zeit ganz anders aus: Dort hatte Apple rund 5,4 Milliarden US-Dollar zur Verfügung, der Konkurrent mit 60,6 Milliarden US-Dollar mehr als das 10-fache.

Ob Apple die guten Zahlen halten und Microsoft auf Dauer überbieten kann, bleibt fraglich. Beachtlich ist es auf jeden Fall, dass sich der Hersteller aus Cupertino so hochgearbeitet hat.