Obwohl Apple sein jüngstes Quartal wieder einmal mehr mit einem neuen Rekordergebnis abschloss und so viele iPhones und iPads wie nie zuvor verkaufen konnte, brach die Aktie des Konzerns wenige Stunden nach Veröffentlichung der Zahlen um knapp 10 Prozent ein.

Gründe hierfür gibt es durchaus ein paar: So könnte es daran gelegen haben, dass die jüngsten Quartalszahlen nicht ganz den Erwartungen der Analysten entsprochen haben und einige Börsianer daraufhin hastig ihre Anteile verkauft hätten. Wer so schnell aufsteigt, kann aber auch ganz schnell abstürzen. Da wäre die Apple-Aktie nicht die einzige. Nach dem spektakulären Höhenflug auf dem New Yorker Parkett im letzten Jahr, welcher wohl dem Hype in Medien-, Börsen- und Analystenkreisen zuzuschreiben ist, verlor das Papier seit September 2012 fast ein Drittel seines Wertes.

Die starken Verluste an Börse führten am Freitag dazu, dass Apple nicht mehr das wertvollste börsennotierte Unternehmen ist. Gegen Mittag (Ortszeit) ging dieser Titel zurück an den US-Ölmulti ExxonMobil, dessen Wert bei rund 417 Milliarden US-Dollar lag. Apple rutschte auf knapp 411 Milliarden US-Dollar ab. Zu Spitzenzeiten kostete die Apple-Aktie fast 700 US-Dollar und ließ den Wert des Unternehmens an der Börse auf über 620 Milliarden US-Dollar anschwellen. Vorgestern betrug der Ausgabewert nur noch knapp 440 US-Dollar.