Early-Adopters haben manchmal mit einigen Problemen zu kämpfen. Käufer des neuen MacBook Pro NG haben von Problemen mit dem Display und den USB 3.0 Ports berichtet. Jetzt trifft es die Käufer anderer Apple-Laptops: MacBook Air Käufer haben von unerklärlichen Abstürzen ihrer neuen Ivy-Bridge-Hardware berichtet. Demnach stürzten die Rechner jedes Mal im Zusammenhang mit Googles Webbrowser “Chrome” ab. Andere Software scheint davon nicht betroffen.

Apple - Google vs. Apple: Chrome bringt MacBook Air zum Abstürzen

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Google hat in der Zwischenzeit gegenüber Gizmodo eine Stellungnahme abgegeben, dass es sich tatsächlich um einen Software- und nicht Hardware-Fehler handeln würde: "Wir haben ein Leck in der Grafikspeicherverwaltung der Chrome-Anwendung ausgemacht, die im Zusammenhang mit der Anzeige von Plugins in Mac OSX steht. Wir arbeiten daran, das Speicherleck zu finden und den Fehler zu beheben."

"Das Spericherleck verursacht eine Kernel Panic auf Mac-Hardware mit der Intel HD 4000 GPU (d.h. die neuen MacBook Airs). Ein Radar Bug mit der Nummer 11762608 in Bezug auf die Kernel Panic wurde bereits Apple mitgeteilt, weil es nicht möglich sein sollte, dass ein Programm ein derartiges Verhalten verursachen kann."

"In der Zwischenzeit, während der Fehler gesucht und behoben wird, haben wir temporär einige Features im Zusammenhang mit Chromes GPU-Unterstützung mit einem Auto-Update auf der betreffenden Hardware abgeschaltet. Das Update wurde diesen Nachmittag (Donnerstag 28. Juni) veröffentlicht. Wir erwarten weitere Updates, die die abgeschalteten Features wieder teilweise oder vollständig aktivieren."

Es scheint also eine zwischenzeitliche Lösung zu geben, so dass Käufer des neuen MacBook Airs weiterhin Googles Chrome-Browser benutzen können, ohne auf andere Browser wie Safari oder Firefox umsteigen zu müssen. Wir empfehlen allen Leserinnen und Lesern zudem die Auto-Updates in Ihren Browsern zu aktivieren, um solchen und sicherheitsrelevanten Problemen in Zukunft aus dem Weg zu gehen.