Zwischen Euphorie und Ignoranz
Die Branche reagiert unterschiedlich: Bei Electronic Arts ist man überzeugt, dass das iPad künftig die wichtigste Plattform für mobiles Gaming sein wird. Die Kanadier waren mit einer Demo-Version von „Need for Speed: Shift“ bei der iPad-Präsentation dabei. Das Ziel von EA dürfte sich mit jenem von Apple decken: Neue Zielgruppen sollen erschlossen werden, nicht nur für die Hardware, sondern eben auch die Unterhaltungssoftware.
Das Aus für Sonys PSP? Apple könnte den schwächelnden Handheld ablösen.Die etablierten Handheld-Konkurrenten Nintendo und Sony hüllen sich in Schweigen, was kaum verwunderlich ist. Dennoch dürfte man sich im Hause Sony etwas mehr Sorgen machen als um die Ecke beim Nachbarn mit dem großen N: Die PSP, zweifellos in allen Ausführungen ein ausgezeichnetes Gerät, ist nämlich ohnehin noch nie richtig in die Gänge gekommen. Sie war stets als edler Multimedia-Allrounder positioniert, diese Position will nun aber Apple einnehmen.
Nintendo kann sich ein wenig entspannter zurücklehnen, schließlich ist die Marktbedeutung des DS (in allen Varianten) unbestritten gewaltig. Sollte sich das iPad aber irgendwann einmal ähnlich stark durchsetzen, wie in letzter Zeit das iPhone, dann könnte selbst Nintendo Probleme bekommen. Nämlich genau dann, wenn Eltern beschließen, ihren Kindern „Spielsachen“ zu schenken, die auch nützlich sind. Also eine Handheld-Konsole, mit der sie ins Internet kommen, (Lern-)Apps nutzen und sogar ein Buch lesen können.














