Nachdem Intel letzte Woche bereits das beste Quartalsergebnis seiner Firmengeschichte präsentieren konnte, zog Apple gestern nach und präsentierte seinerseits die Zahlen zum 3. Quartal 2010. Demnach wurde im 3. Quartal ein Umsatz von 15,7 Milliarden US-Dollar gemacht, ein Plus von 61% gegenüber dem Vorjahresquartal und auch der höchste Umsatz in der Unternehmensgeschichte. Der Nettogewinn liegt bei 3,25 Milliarden US-Dollar, die Bruttogewinnspanne bei 39,1%. Apples Barvermögen liegt nun bei 45,8 Milliarden US-Dollar, die Kriegskasse bleibt also weiterhin prall gefüllt und weitere Übernahmen können getätigt werden.

Apple - Drittes Geschäftsquartal mit neuen Rekordergebnissen

alle Bilderstrecken
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/5Bild 105/1091/109
Steve Jobs hat allen Grund zur Freude - die Zahlen explodieren.
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken

Für das kommende Quartal rechnet Apple mit einem erneuten Rekordquartal und einem Umsatz in Höhe von 18 Milliarden US-Dollar. "It was a phenomenal quarter that exceeded our expectations all around, including the most successful product launch in Apple's history with iPhone 4," sagte Steve Jobs, Apple's CEO. "iPad is off to a terrific start, more people are buying Macs than ever before, and we have amazing new products still to come this year."

In die einzelnen Sparten aufgeteilt stellen sich die Zahlen wie folgt dar:

Macs:
Mit 3.472.000 Macs konnte Apple den Verkauf um 33% gegenüber dem Vorjahresquartal steigern. Auch das ist ein neuer Rekord für Apple. Während die Desktop-Macs leicht rückläufig sind, zieht der Absatz bei den Notebooks stark an.

iOS-Devices:
In den Insgesamt 8.398.000 verkauften iPhones stecken rund 1.700.000 iPhone 4. In der gesamten Sparte verzeichnet Apple ein Wachstum von 61% gegenüber dem Vorjahresquartal. Auf der kürzlich gegebenen Pressekonferenz zu der Empfangsproblematik, die eigentlich keine ist, sprach Steve Jobs von 3.000.000 verkauften iPhone 4, die allerdings teilweise schon zum nächsten Quartal gezählt werden. Zudem spricht Apple davon, 3.270.000 iPads verkauft zu haben. Durch die angebotenen kostenlosen iPhone-4-Hüllen sowie einige Rückerstattungen rechnet Apple mit einer Umsatzeinbuße von 175 Millionen US-Dollar.

iPod:
Bei den iPods verzeichnete Apple eine Stückzahl von 9.406.000 Geräten, was 8% weniger gegenüber dem Vorjahresquartal entspricht. Der iPod Touch verkaufte sich jedoch im Vergleich um 48% besser.