Ein britisches Gericht hat Apple dazu aufgefordert ein Statement zu veröffentlichen, in dem zugegeben wird, dass das Samsung-Galaxy-Tab-Design nicht vom iPad kopiert wurde. Die Veröffentlichung muss auf der britischen Webseite von Apple und in verschiedenen Publikationen (Zeitungen und Magazinen) stattfinden.

Damit sollen der Image-Schaden reduziert werden, der durch die Verhandlungen entstanden ist, in denen Apple Samsung vorgeworfen hat, das Design des iPads kopiert zu haben.
Richard Hacon, Rechtsvertreter von Apple: "No company likes to refer to a rival on its website."

In seiner Urteilsbegründung bestätigte der Richter, dass das Galaxy Tab durch die einfache Gestaltung des iPad-Designs eine Ähnlichkeit kaum vermeiden könne. Allerdings sagte er auch, das Galaxy Tab sei "nicht so cool" wie das iPad.

Der Richter erkannte die Ähnlichkeiten bei einer direkten Draufsicht auf die beiden Tablets an, diese seihen jedoch bei dieser Produktgruppe nicht zu vermeiden. Durch die unterschiedliche Dicke und vor allem die deutlich anders realisierte Gestaltung der Rückseite unterschieden sich beide Geräte aber maßgeblich.

Dies würde die Ähnlichkeiten der Front aufwiegen und somit keine Verletzung von Design-Patenten darstellen.