Der AppStore von Apple hat mittlerweile großen Anklang und viele Nachahmer gefunden. Nüchtern betrachtet scheint das Konzept eine Goldgrube zu sein: 30 Prozent Verkaufsprovision und neben den Betriebs- und Instandhaltungskosten bleibt noch genug für die Firmenkasse über. Analysten von "Lightspeed Venture Partners" sehen das ganze etwas anders. Zwar wurden in nur neun Monaten eine Milliarde Applikationen verkauft, viele davon sind jedoch kostenlos.

Apple - Analysten: AppStore keine Goldgrube

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Kühles Blondes statt Gold: Im AppStore gibt es auch viel Blödsinn.
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Die Analysten gehen davon aus, dass 25 bis 50 Millionen Apps kostenpflichtig waren und der Durchschnittspreis je Anwendung aktuell bei etwa 2,65 US-Dollar liegt. Das wäre ein Umsatz von 70 bis 160 Millionen Dollar, wovon aber letztlich nur etwa ein Drittel in Apples Kassen wandern.

Dadurch ergibt sich ein Gewinn von nur etwa 20 bis 48 Millionen US-Dollar. Von diesem muss die Wartung und Instandhaltung der entsprechenden Server noch abgezogen werden, sodass bei rund 14 Millionen iPhones der Gewinn eher gering ist. Ob die Zahlen der kostenpflichtigen Apps jedoch so zutreffen, können auch die Analysten nicht sagen. Trotzdem glaubt man, dass der Gewinn für Apple deutlich geringer ausfällt, als angenommen und der AppStore nur als Werbung für ein iPhone oder iPod Touch dient.