Dass neue Versionen der Android-Software mit Akzeptanzproblemen bei den Herstellern zu kämpfen hat ist weder neu, noch wird sich an dieser Situation in absehbarer Zeit etwas ändern.

Google hat im vergangenen Jahr versucht über eine Verpflichtung der Hersteller dagegen anzugehen, doch auch Monate nach der Ankündigung von Android 4.0 "Ice Cream Sandwich" vertrösten einige Hersteller ihre Kunden noch auf die kommenden Wochen und Monate.

Google hat über seine Developer-Plattform am gestrigen Tage die neuen Zahlen zur Verbreitung der verschiedenen Versionen innerhalb der Android-Geräte veröffentlicht. Demnach kommt Android 4.0 inzwischen auf 2,9 Prozent, während der Großteil noch immer mit Android 2.3 "Gingerbread" arbeitet.

Es dürfte für Google wenig erfreulich sein, dass die neueste Version einen derart geringen Anteil hat, zumal für Ende des Jahres schon die nächste Generation in Planung ist.

Die Zahlen wurden innerhalb eines 14-tägigen Zeitraums, beginnend mit dem 19. März, erhoben.