Wie AMD heute in seiner neusten Pressemitteilung bekannt gab, hat man nach mehreren Verlust-Monaten nun wieder schwarze Zahlen geschrieben. Zwar konnten die US-Amerikaner im vierten Quartal vor allem im Grafikkarten-Sektor weitere Zuwächse verbuchen, doch hat man das Ergebnis nicht ganz aus eigener Kraft erreicht. Bekanntlich erhielt AMD im November von seinem Hauptkonkurrenten Intel eine Einmalzahlung in Höhe von 1,25 Milliarden US-Dollar, wodurch man seine Lizenzstreitigkeiten zu Grabe trug (wir berichteten).

AMD - Wieder in den schwarzen Zahlen

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Dank der Milliardenzahlung durch Intel schreibt AMD wieder schwarze Zahlen.
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Nichtsdestotrotz konnten die US-Amerikaner ihren Umsatz um gut 42 Prozent im Vergleich zum dritten Quartal 2009 auf nunmehr 1,646 Milliarden US-Dollar steigern. Dafür verantwortlich war wohl die ATI-Radeon-HD-5000-Familie. Insgesamt fuhr man mit seiner Grafiksparte einen Gewinn von über 53 Millionen US-Dollar ein, während die Umsätze auf 427 Millionen US-Dollar stiegen. Bei den Prozessoren konnte man mit 1,214 Milliarden US-Dollar ebenfalls anziehen. Insgesamt erreichte AMD einen Jahresumsatz von 5,4 Milliarden US-Dollar. Verglichen mit dem Vorjahr (5,8 Milliarden US-Dollar) aber ein leichter Rückgang.

Auch wenn AMD frisch gestärkt und voller Tatendrang ins neue Jahr schreitet, erwartet man für das erste Quartal 2010 einen leichten Rückgang der Umsätze - wohl saisonal bedingt.