Nach Intel gab auch AMD vor zwei Tagen sein Ergebnis für das abgelaufene dritte Geschäftsquartal bekannt. Den Angaben zufolge konnte das Unternehmen den Verlust im Vergleich zum Vorjahr und zum vorhergehenden Quartal deutlich reduzieren. Insgesamt wurde ein Verlust von rund 67 Millionen US-Dollar eingefahren. Damit konnten die US-Amerikaner die Erwartungen der Analysten übertreffen und sind somit auf dem richtigen Weg wieder in die Gewinnzone vorzudringen.

Das letzte gewinnbringende Quartal liegt schließlich schon fast zwei Jahre zurück. Auch der Umsatz des Unternehmens konnte im Vergleich zum Vorjahresquartal auf rund 1776 Millionen US-Dollar gesteigert werden. Zudem konnte AMD den Absatz sowohl von Prozessoren und Chipsätzen als auch von Grafikchips in die Höhe treiben. Rund 1391 Millionen US-Dollar fuhr man mit seinen Prozessoren oder Chipsätzen ein. Die restlichen 385 Millionen US-Dollar verdankt man der Grafikkartensparte. Auch wenn weniger CPUs ausgeliefert wurden, stiegen die Stückzahlen vor allem im Grafikkarten-Segment signifikant an.

AMD zeigt sich besonders erfreut darüber, dass das selbstgesetzte Ziel, ein positives, operatives Ergebnis einzufahren, erreicht wurde. Während man im Vorjahr noch mit etwa 181 Millionen US-Dollar im Minus lag, konnte man dort jetzt 131 Millionen US-Dollar auf der Habenseite verbuchen. Hier scheinen die Sanierungsmaßnahmen Wirkung zu zeigen. Allerdings verwies das Unternehmen auch auf die gestiegenen Marktanteile. Konzernchef Dirk Meyer sieht sein Unternehmen auf den richtigen Kurs und erwartet für das letzte Quartal, welches traditionell sehr stark ist, den gleichen Umsatz, wie zuletzt.