Mit dem „"Never Settle“- und „Never Settle Reloaded"“-Programm dürfte AMD viele Spielerherzen glücklich gemacht haben. Titel wie Crysis 3, Bioshock: Infinite und Tomb Raider sind nur die aktuellsten Zugaben für Käufer einer Radeon-HD-Grafikkarte.

Nach eigenen Angaben will AMD die bisherigen Bestrebungen weiter ausbauen und auch zukünftig sogenannte „AAA“-Titel an die Käufer der eigenen Hardware weitergeben. Doch für AMD sind bereits jetzt nicht nur Grafikkarten in der Lage aktuelle Spiele darzustellen, sondern auch die hauseigenen APUs, die gerade vor wenigen Wochen im Notebook-Segment mit „Richland“ einen Refresh erfahren haben.

In wenigen Tagen wird man dazu offiziell ein Spielebundle für alle A8- und A10-APUs ankündigen, das sich zunächst einmal auf das neue Sim City beschränkt. Ab der zweiten April Woche startet die Aktion für alle Käufer eines entsprechenden Prozessors. Für die Zukunft plant AMD nach eigenen Angaben weitere solche Bundles.

Natürlich darf in diesem Zusammenhang auch nicht der direkte Performance-Vergleich zur Konkurrenz fehlen. Im Falle von Sim City hat sich AMD ein System bestehend aus einem Core i3 3225 plus einer NVIDIA GeForce GT 620 sowie die „Ivy Bridge“-CPU alleinstehend mit eigenem IGP genommen und gegen den A8-5600K verglichen. Bei einer Auflösung von 1920x1080 Pixel sowie niedrigen Beleuchtungs-Settings sollen dabei fast doppelt so viele Frame pro Sekunde herausgesprungen sein.

AMDs Anliegen ist es offenbar den Fokus bei der Betrachtung der Performance der APUs auf die Kombination aus CPU und GPU zu legen. Daher scheut man auch nicht den Vergleich zur aktuellen Entwicklung bei Intel, deren Prozessoren über die verschiedenen Generationen hinweg („Sandy Bridge“, „Ivy Bridge“ und in Kürze „Haswell“) einen immer größeren GPU-Anteil beinhalten. Nun sind prozentuale Angaben der Die-Fläche noch lange keine verlässige Angabe zur Performance und so präsentiert AMD auch hier entsprechende Vergleichswerte.