Wieder einmal wedelt AMD mit dem Zeigefinger. Laut xbitlabs.com erhob AMD jetzt schwere Vorwürfe gegen NVIDIA. So soll der Konkurrent seine PhysX-API absichtlich nicht für Mehrkern-Prozessoren ausgelegt haben. Während die Schnittstelle unter Führung von Ageia noch einen Nutzen aus mehreren CPU-Kernen ziehen konnte, soll die kalifornische Grafikschmiede dies jetzt zum eigenen Vorteil unterbunden und die Unterstützung schlichtweg gekappt haben.

AMD - Schwere Vorwürfe gegen NVIDIA

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Der Streit zwischen AMD und Nvidia geht in die nächste Runde.
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Laut AMD sollen aktuell nur maximal zwei Kerne unterstützt werden, sodass NVIDIA-Karten bei der Physik-Berechnung deutlich besser abschneiden. Richard Buddy, AMD-Mitarbeiter, ist der Ansicht, dass sich NVIDIA nicht für seine Kunden interessiere, sondern darauf aus ist, die Grafikkarten-Verkäufe weiter hoch zu halten. Alles in allem habe man die Unterstützung für weitere Prozessorkerne herausgenommen, um PhysX besser vermarkten zu können.

Obwohl AMD der Meinung ist, dass PhysX auch auf aktuellen Prozessoren eine deutlich bessere Leistung zeigen könnte, arbeitet die Grafiksparte des US-amerikanischen Herstellers schon seit längerer Zeit an einer eigenen Lösung. Ein Statement seitens NVIDIA blieb bislang noch aus, sollte aber nicht allzu lange auf sich warten lassen.