Aktuelle High-End-Grafikkarten schlucken nicht nur viel Strom, sondern werden auch extrem heiß, wenn sie nicht entsprechend gekühlt werden. Die klassische Kühlung hat schon längst ausgedient, ihren Platz übernahm vor einiger Zeit die Heatpipe-Kühlung. Doch auch diese stößt langsam aber sicher an ihre Grenzen, weshalb AMD sich Celsia Technologies, die sich auf Forschung und Entwicklung neuer Kühllösungen spezialisiert haben, ins Boot geholt hat.

Diese arbeiten nun mit dem Grafikchiphersteller an einer sogenannten "NanoSpreader"-Technologie. Der Hersteller verspricht hier eine Kühlung, die angeblich 30 Prozent effektiver sein soll, als die bislang eingesetzten Heatpipes. Joe Formichelli, Celsias CEO, fasste es kurz zusammen: Die neuen Kühler müssen besser funktionieren, leichter sein und dabei noch weniger kosten.

Der Zwei-Phasen-Kühler, den Celsia entwickelt hat, kann nur dadurch so günstig und gut gehalten werden, dass man auf eine teure Baseplate verzichtet und den Kühler in direkten Kontakt mit der Hitzequelle kommen lässt. Wann erste Kühler mit dieser Technik zum Einsatz kommen, ist bislang unklar.