Eigentlich wollte AMD seinen Fusion-Prozessor im Jahr 2010 auf den Markt bringen. Wie die Kollegen von xbitlabs.com jetzt berichteten, gab der Chipentwickler bekannt, sein Vorhaben um ein weiteres Jahr nach hinten zu schieben. Den bisherigen Planungen zufolge wollte AMD den Prozessor, der sich auch um Grafikberechnungen kümmert, auf Basis des Shrike-Kerns im 45-nm-Fertigungsverfahren produzieren.

Nun änderten die US-Amerikaner ihre Pläne und setzen den Informationen zufolge auf die Llano-Architektur, welche schon in einer Strukturbreite von filigraneren 32 Nanometer gefertigt wird. Der Shrike-Kern soll etwas mehr leisten und vor allem eine bessere Energieeffizienz aufweisen können. Außerdem sei er etwas billiger in der Herstellung, heißt es.

Der Fusion-Prozessor kommt aller Voraussicht nach mit insgesamt vier Kernen, einer Grafikeinheit und 4-MB-Cache daher. Zudem unterstützt man DDR3-Arbeitsspeicher. Mit dem Orochi wird AMD etwas vorher Erfahrungen mit der 32-nm-Fertigung sammeln können, sodass 2011 die Massenproduktion der neuen Chips beginnen kann.