Mit der aktuellen Radeon-HD-4000-Serie konnte AMD gegenüber dem Konkurrenten NVIDIA wieder Boden gut machen. Jetzt plauderte man auf der derzeit in Tokio stattfindenden Ceatec 2008 über seine neuen Produkte und gab einen kleinen Ausblick auf die kommenden Grafikchips. Bereits während der Eröffnungsrede präsentierte der Halbleiterspezialist, vertreten durch Rick Bergman, die Möglichkeiten im Bereich High-Definition-Computing.

Vor allem der Unified-Video-Decoder (UVD), welcher den Prozessor bei der Codierungsarbeit unterstützt, wurde angepriesen. Auch wenn sich der Chiphersteller mit detaillierten Informationen stark zurückhielt, bekamen die Kollegen von PC Watch eine Präsentationsfolie, welche einige Details über den Nachfolger des RV770 erahnen lässt, in die Finger. Was in den letzten Wochen durch die Weiten des Internets geisterte, scheint sich nun zu bestätigen.

Der Grafikkartenhersteller wird die nächste R8x0-Generation wohl im kleineren 40-nm-Fertigungsverfahren bei TSMC fertigen und somit den 45-nm-Schritt überspringen.Darüber hinaus soll der für 2009 angesetzte Grafikchip DirectX 11 beherrschen. Auch die nächste Betriebssystem-Generation von Microsoft ist mit Windows 7 überraschenderweise schon für das Jahr 2009 angesetzt. Des Weiteren plant man in Sunnyvale den GDDR5-Speichertyp auf mehr Karten einzusetzen, als bisher. So sollen nun auch Grafikkarten der Mittelklasse von den höheren Geschwindigkeiten profitieren.

Zu guter Letzt will sich AMD auf Open Computing Language (OpenCL) konzentrieren und mehrere Anwendungen dafür bereitstellen. Ob sich AMD an die Pläne halten wird, bleibt derzeit noch abzuwarten.