Wie bereits im Vorfeld berichtet wurde, gab AMD gestern in den späten Abendstunden seine endgültigen Quartalszahlen des vierten Quartals 2008 heraus. Demnach musste der Konzern einen Nettoverlust von 1,424 Milliarden US-Dollar - oder auch 2,34 US-Dollar pro Aktie - hinnehmen. Doch auch beim Umsatz sah es nicht viel besser aus. So verbuchte AMD im letzten Viertel des Jahres 2008 1,162 Milliarden US-Dollar Umsatzerlöse und liegt damit sogar noch unterhalb der Verluste.

Im Vergleich zum Vorjahr sank der Umsatz somit um satte 33 Prozent. Damit musste der US-Amerikanische Hersteller schon das neunte Verlust-Quartal in Folge hinnehmen. Auch wenn der Verkauf der Prozessoren um 38 Prozent gegenüber dem Vorjahr zurück ging, konnte man mit 838 Millionen US-Dollar den größten Teil des Umsatzes einfahren. Bei den Grafikchips waren es hingegen 270 Millionen US-Dollar - ein Rückgang von acht Prozent.

Insgesamt schloss AMD das Geschäftsjahr, das bereits am 27. Dezember 2008 endete, mit Umsatzerlösen in Höhe von 5,808 Milliarden US-Dollar ab. Den gesamten Nettoverlust bezifferte das Unternehmen auf 3,098 Milliarden US-Dollar. Im Jahr zuvor verzeichnete man noch 3,379 Milliarden US-Dollar. Aufgrund der angespannten wirtschaftlichen Lage, welche auch Intel zu schaffen macht, und der noch immer starken Belastung durch die Übernahme von ATI, scheint sich die Lage in nächster Zeit nicht zu verbessern.